Über das Ende von Liebesbeziehugen - Trennungsbewältigung in der wir die eigene Würde beahlten

 

Liebe lässt sich nicht absichern, nich erzwingen. Das Ende einer Liebesbeziehung ist häufig der Auslöser für existentielle Lebenskrisen. Verlusterlebnisse stellen unsere Identität stark in Frage, unser Selbstbild und unser Weltbild wird erschüttert. "Trennung hat den Geschmack des Todes - im Leben" (Caruso)

 

Wenn Bindungen bedroht sind oder verloren wurden, Demütigungen und soziale Ausgrenzung erlebt werden, breitet sich Angst und Ent-Täuschung aus, können Unversöhntsein mit dem Leben und sogar Hass zum Lebensthema werden. Der verzweifelte, der vorwurfsvolle, aber auch der glorifizierende Blick zurück halten in der Vergangenheit fest. Verlusterlebnisse machen Abhängigkeiten, eine eventuelle Haben-Orientierung sichtbar, der Verlust wird als Selbstverlust erlebt, es wurde dann nicht die geliebte Person verloren, sondern der tragende Boden.

 

In der Trennungs- und Trauerarbeit werden notwendige Entwicklungsschritte und die die Aussöhnung mit dem Verlorenen eingeleitet, die destruktiven Energien gewandelt, damit die Tiefe des eigenen Lebens wieder gespürt und gelebt wird, die berechtigte Hoffnung auf ein sinnvolles Leben wiederkehrt.